Werke investieren in Breitband und Bad

Das Hallenbad wird energetisch saniert und bekommt unter anderem eine komplett neue Glasfassade.

 

 

die Passauer Neue Presse hat am Freitag, den 31. März 2017 folgenden Zeitungsbericht veröffentlicht:

 

Mit dem Haushalt hat der Marktrat auch den Wirtschaftsplan 2017 des Eigenbetriebes Gemeindliche Werke Hengersberg abgesegnet. Mit Erträgen von 15,101 Millionen Euro und Aufwendungen von 15,031 Millionen Euro schließt er mit einem Jahresgewinn von 70 000 Euro ab.

 

Im Vermögensplan sind Einnahmen und Ausgaben von 5,624 Millionen Euro veranschlagt. 1,170 Millionen Euro sind an Kreditaufnahme eingeplant. Für den Breitbandausbau erhalten die Gemeindlichen Werke 2017 Fördermittel des Bundes (1,126 Millionen Euro) und Landes (440 000 Euro). Der Markt Hengersberg beteiligt sich am Ausbau, der mit Gesamtkosten von 4,7 Millionen Euro veranschlagt ist, 2017 mit einem Eigenanteil von 787 000 Euro. 

 

Für die energetische Sanierung des Hallenbades, die im April 2017 startet, erhalten die Werke 431 700 Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm (KIP). Zur Verlustabdeckung der Bäder steuert der Markt Hengersberg 200 000 Euro bei. 515 000 Euro sind durch Zuschüsse von Kunden abgedeckt.

 

Bei der Präsentation des auch vom Werkausschuss abgesegneten Wirtschaftsplanes betonte Werkleiterin Edith Herböck, dass die Gemeindlichen Werke noch nie so viele Fördermittel erhalten haben wie 2017. Entsprechend viele Maßnahmen werden umgesetzt, voran der Breitbandausbau, für den 2017 und 2018 der Aufbau eines 70 Kilometer langen Glasfasernetzes, 20 Kilometer Glasfaser für Hausanschlüsse und 675 Hausanschlüsse vorgesehen sind. Die geplanten Gesamtkosten von 4,7 Millionen Euro verteilen sich je zur Hälfte auf beide Jahre. Bund und Land fördern die Gesamtmaßnahme mit insgesamt 3,132 Millionen Euro bzw. 66,56 Prozent.

 

Zur Stromversorgung teilte die Werkleiterin mit, dass im Schalthaus Seebach die E-Spule, der Sternpunktbildner, die Regelungen und Schutzgeräte erneuert werden. Zudem wird die 2016 begonnene Baumaßnahme für eine weitere Zuleitung von Hengersberg nach Seebach feritg gestellt. Der Austausch aller zuführenden Leitungen in Seebach entlang der Staatsstraße erfolgt gemeinsam mit der Bayernwerk AG. Eingeplant ist auch der Aufbau eines weiteren 20 kV-Rings vom Rohrbergfeld 2 zur Erkerdinger Straße. Trafostationen werden im Baugebiet Rohrbergfeld 3 und in Schwarzach erstellt.

 

In der Gasversorgung ist der Umbau der Gasstation Passauer Straße eingeplant. Das Leitungsnetz in der Keltereistraße wird für gewerbliche Ansiedlungen erweitert. Wegen der regen Bautätigkeit in den Baugebieten Rohrbergfeld und Klosterholz müssen viele Hausanschlüsse erstellt werden.

 

Zu den Schwerpunkten der Wasserversorgung zählen die Verlegung der Wasserleitung von Schwarzach nach Untersimbach und die Erneuerung der Wasserleitung in Boxbach, beides im Rahmen des Glasfaserausbaus. Mit dem Vollausbau eines Teilbereichs der Mimminger Straße erfolgt die Erneuerung der Wasserleitung in Boxbach, beides im Rahmen des Glasfaserausbaus. Mit dem Vollausbau eines Teilbereichs der Mimminger Straße erfolgt die Erneuerung der Wasserleitung. In einem stillgelegten Rohrnetzteil werden neu ausgewiesene Gewerbebetriebe in der Keltereistraße an die Wasserversorung angeschlossen.