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16.10.2021

Hallenbad Hengersberg: Nach dem Bad gibts erfrischendes Waldwasser

Artikel PNP vom 16.10.2021 

Text und Fotos Artikel: Robert Fuchs

Bild Teaser und Bild Waldwasserbrunnen: Josef Ertl, Gemeindliche Werke Hengersberg

Hengersberg. Mit einigen Neuerungen ist am 30. September der Hallenbadbetrieb in Hengersberg gestartet. Wegen der Corona-Bestimmungen ist – wie im Freibadbereich – auch die Schwimmfläche unterteilt in sportliche und normale Schwimmer und es darf jeweils nur in Kreisbahnen geschwommen werden.

Die Besucher müssen vor allem auch die 3G-Regel einhalten, also genesen, geimpft oder getestet sein. In den Innenräumen der Bäderanlage besteht zudem Maskenpflicht, die sich aber nicht auf die Beckenbereiche (Umgang, Schwimm- und Warmwasserbecken) bezieht. Neben den Schwimmbecken sind die Wärmehalle, die finnische Sauna (Dienstag und Freitag), die Sanitäranlagen sowie die Sitz- und Liegeflächen unter Beachtung der allgemeinen und erweiterten bäderspezifischen Schutz- und Hygienemaßnahmen frei nutzbar.

Als weitere Attraktion der Bäderanlage wurde ein "Waldwasser-Brunnen" der Wasserversorgung Bayerischer Wald in Betrieb genommen. Den kleinen "Festakt" vollzogen (von links) Werkleiter Alexander Eberle, Bildhauerin Edel Maria Göpfert, WBW-Brunnenfachmann Stefan Haftner, Bürgermeister Christian Mayer und WBW-Baudirektor Hermann Brunner.
Als weitere Attraktion der Bäderanlage wurde ein "Waldwasser-Brunnen" der Wasserversorgung Bayerischer Wald in Betrieb genommen. Den kleinen "Festakt" vollzogen (von links) Werkleiter Alexander Eberle, Bildhauerin Edel Maria Göpfert, WBW-Brunnenfachmann Stefan Haftner, Bürgermeister Christian Mayer und WBW-Baudirektor Hermann Brunner.

Eine weitere Neuerung, die allerdings nichts mit Corona zu tun hat, ist ein Waldwasser-Trinkbrunnen. Dieser wurde am Donnerstag im Beisein der Leiter der Gemeindlichen Werke, Bürgermeister Christian Mayer und Alexander Eberle, sowie von Baudirektor Hermann Brunner und Brunnen-Fachmann Thomas Haftner von der Wasserversorgung Bayerischer Wald (WBW) und Bildhauerin Edel Maria Göpfert, die das aus Bayerwald-Granit gefertigte Brunnen-Kunstwerk geschaffen hat, offiziell in Betrieb genommen wurde. Über 100 solcher Waldwasser-Trinkbrunnen sind in den vergangenen zehn Jahren im Verbandsgebiet der WBW erstellt worden, das sich über sieben Landkreise und die große Kreisstadt Deggendorf erstreckt. Die damalige Idee des Zweckverbands habe sich rückblickend bewährt bzw. zum Erfolgsmodell entwickelt, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Trinkwasserbrunnen ins Förderprogramm des Bayerischen Staates aufgenommen worden sind, erklärte Brunner. Gut 10000 Euro hat die WBW in die Granitbrunnen-Anlage in der Wärmehalle der Badeanlage an der Deggendorfer Straße investiert, wo sie für die Freibadbesucher ebenso zugänglich ist wie für die Gäste des Hallenbads.

Rund 3000 Euro Selbstbeteiligung sind von den Gemeindlichen Werken als Träger der Badeanlage aufzubringen, "die man gerne investiert, um den Badengästen frisches und vor allem gesundes Trinkwasser anbieten zu können, noch dazu kostenfrei", zeigte sich Christian Mayer erfreut. Mit dem Trinkwasserbrunnen komme auch die Verbundenheit des Marktes Hengersberg mit der WBW zum Ausdruck, von der man als Fast-Vollversorger jährlich 500000 Kubikmeter Wasser beziehe. Weil die Wasser-Zuleitung in die Wärmehalle nicht den gewünschten Kältegrad erzielt, hat sich der Zweckverband entschlossen, ausnahmsweise einen Kühler einzubauen, mit dem das Wasser auf die gewünschte Temperatur gebracht werden kann. Thomas Haftner ist der beauftragte Fachmann für die Trinkwasserbrunnen, die von der WBW gewartet, geprüft und unterhalten werden, teilte Hermann Brunner mit, der sich wie die Vertreter des Marktes Hengersberg begeistert zeigte vom Brunnen-Kunstwerk, das Edel Maria Göpfert aus Vilshofen geschaffen hat. Diese merkte an, dass sie ganz bewusst den heimischen Granit verwendet und dabei sogar auf den etwas teureren Stein, den "Regentropfenstein", zurückgegriffen habe. Jeder von ihr für die WBW gefertigte Brunnen sei ein Unikat mit Wiedererkennungswert.

Mit einem Waldwasser-Brunnen ist das Hengersberger Bad als zweites nach dem elypso ausgestattet worden, ließ Hermann Brunner wissen. Die Wasserversorgung Bayerischer Wald hat als erster kommunaler Trinkwasserversorger sein Trinkwasser unter der eingetragenen Marke "Waldwasser" schützen lassen, erklärte er zur Namensgebung.

Zum allgemeinen Hallenbadbetrieb seien neben den bereits erwähnten Corona-Maßnahmen noch die allgemeinen Öffnungszeiten erwähnt: Diese sind Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 14.30 Uhr bis 21 Uhr. Donnerstag ist zudem von 13 bis 14.30 Uhr Damenschwimmen. Samstag und Sonntag ist das Hallenbad jeweils von 10 bis 19 Uhr offen. Für Erwachsene kostet der Einzeleintritt 4 Euro, die 12er-Blockkarte 40 Euro und die Saisonkarte 150 Euro. Kinder und Jugendliche zahlen für den Einzeleintritt 3 Euro, für die 12er-Blockkarte 30 Euro und für die Saisonkarte 75 Euro. Die Saisonkarte für zwei Erwachsene mit Kindern bis zum 16. Lebensjahr kostet 300 Euro, die ermäßigte Saisonkarte (ein(e) Erwachsene(r) mit Kindern) 225 Euro. Rabatte auf Saisonkarten erhalten Ehrenamtskarteninhaber (10 Euro) sowie Gas- und/oder Stromkunden der Gemeindlichen Werke Hengersberg (zwischen 10 und 40 Euro). Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt. Jeweils Donnerstag ist Warmwasserbadetag mit 30 Grad Wassertemperatur, wofür 1 Euro Aufschlag auf sämtliche Eintrittspreise verlangt wird.

Die Saison- und Zwölferkarten können wieder mehrmals täglich genutzt werden, der Verkauf der Zwölferkarten erfolgt analog zu den Saisonkarten nur noch an der Hallenbadkasse und das Buchungssystem für Einzelkarten ist ausgesetzt. Diese können wie gewohnt ohne Voranmeldung über den Kassenautomaten bezogen werden.

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Bild: Josef Ertl, Gemeindliche Werk Hengersberg


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